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„Ausgeglichen und konkurrenzfähig“– Rückblick auf die Hinserie 2010/11 der 2. Mannschaft in der Bezirksliga Ost

„Ausgeglichen, unentschieden, alles ist möglich, Mittelmaß, weder Fisch noch Fleisch, mittendrin statt nur dabei, offen für unten und oben“ – der Verlauf der Hinserie ließe all diese Bewertungen zu. Eines ist aber sicher: TSC II ist konkurrenzfähig in der Bezirksliga.
Nach dem Last-Minute Aufstieg (durch Rückzug einer Soester Landesligamannschaft) formierte sich Eintracht II neu. Stoof und Kemme stürmten jugendlich (in) die erste Mannschaft. Sie wurden durch die Sperrvermerker der letzten Saison aus der 2. Kreisklasse Schneidereit und Magnus ersetzt. Die Aufstellung lautete: Farke, Schneidereit, Magnus, Schulze Brock, Stölzig und Herz – in den Doppeln Farke/Magnus; Schneidereit/Stölzig und Schulze Brock/Herz. Verstärkt wurde diese Stamm-Sechs durch Finke, Meier und Szymczak.

Im ersten Saisonspiel ging es daheim gegen die alten Bekannten aus Holzen-Sommerberg. In der kleinen Eintracht Halle spielten zum ersten Mal die ersten drei Herren Mannschaften gleichzeitig. Für den einen war endlich mal Stimmung in der Bude, ein anderer empfand es vielleicht als ein Gewusel wie beim Schnäppchenschlussverkauf. Jedenfalls war es eine neue Erfahrung. Das Spiel endete mit 7:9 und war eine Partie der unerwarteten Spielausgänge. Köchling gewinnt 2, Röttger gewinnt 2, Hegemann verliert gegen Schulze Brock, Stölzig gewinnt 2, Wabbals gewinnt sehr dominant gegen Meier, gegen den er ein Jahr zuvor noch ebenso deutlich verloren hatte und der von der Eintracht Seite sehr stark eingeschätzte Hemmerling verliert 2.
Auch das 2. Spiel gegen Menden-Platteheide II ging verloren. Schneidereit verstärkte erfolgreich die 1. Mannschaft und wurde durch Finke ersetzt. 1:3 oben, 1:3 mitte , 2:2 unten und 2:1 nach den Doppeln bescherte den Sonntagsroutiniers aus Menden die ersten 2 Punkte.
Lendringsen kam ohne Brett 1,2 und 5 zur Eintracht am 3. Spieltag. Konsequenz war der bislang höchste Saisonsieg mit 9:3.
Das Gegenmodell der Lendringser bot der bis dato noch nicht zurückgezogene CVJM Hamm, denn sie traten gegen die Eintrachtler mit der bestmöglichen Aufstellung an. Das Glück der 5. Sätze klebte allerdings auf den Dortmunder Belägen und so entführte man mit 9:7 die Punkte. Ganz stark war hier das obere Paarkreuz mit einer 4:0 Bilanz. Magnus zeigte phasenweise sein bestes (Tisch-)Tennis.
4:4 nach 4 Spieltagen und Iserlohn kam zu Besuch – und das am Sonntagmorgen. 7:1 Punkte hatte der Gast auf der Visitenkarte – und die 7 sollte bleiben, nämlich im 7:9 Endergebnis für sie. Gute Doppel, gute Mitte, gutes Herz (unten) ermöglichten den Überraschungserfolg.
1 Woche später sorgten die Saxonen aus der Dortmunder Nachbarschaft für die Ernüchterung, Eine ärgerliche 9:5 Niederlage gegen eine taktisch gewiefte, material-kundlich ausgebuffte Mannschaft. Schulze Brock/Herz verloren ihr erstes Doppel.
Auf Regen folgt Sonnenschein. Die Hammer Spielvereinigung reiste ohne ihre Nummer 2 zur Eintracht, bei der erstmals Stölzig fehlte und durch Szymczak gut vertreten wurde. Farke spielte stark, die Doppel klappten, die Mitte punktete, damit war das untere Paarkreuz entlastet und der Sieg wurde mit 9:4 eingetütet.
8:6 Punkte vor dem Duell mit dem Spitzenreiter Neheim-Hüsten. Und wieder wartete eine Premiere auf die Eintrachtler, nämlich ein Heim-Auswärtsspiel in Barop, da die eigene Halle durch eine Großveranstaltung des Hauptvereins nicht zur Verfügung stand. Die Neheimer nahmen das Spiel zu Recht ernst, und zu Beginn der Partie sah es gar nicht so gut für sie aus. Schneidereit kaufte oben beiden Gegenspielern den Schneid ab, Farke punktete und Magnus schien in der Mitte auf der Siegerstraße zu sein. Doch letztendlich gewann die Mannschaft mit der besseren spielerischen Ausgeglichenheit innerhalb der Paarkreuze, gepaart mit einem größeren Siegeswillen. 5:9 hieß es am Ende. Die Eintracht-Mitte blieb zum ersten Mal ohne Punktgewinn.
Mit 8:8 Punkten musste man kurz vor Wintereinbruch nach Meschede fahren. Ein wichtiges Spiel, denn die Liga erwies sich, mit Ausnahme von Hamm und Neheim als Wundertüte, in der jeder-jeden schlagen kann. Das Spiel endete mit 9:6 für die Eintrachtler. Es war das Spiel von Farke und Herz, die sämtlich für sie mögliche Punkte einheimsten. Auf der Rückfahrt war Erleichterung.
Die letzten beiden Begegnungen der Hinserie gingen gegen Pelkum und Lohauserholz II. Pelkum konnte seine Nummer 2 nicht an den Start bringen, und die Dortmunder drehten ihnen mit einem 9:7 die Nase. Nach Hamm und Iserlohn wieder eine Überraschung. Selbige blieb gegen Lohauserholz aus. Das untere Paarkreuz fand nicht zur Normalform und so stand am Ende ein doch verdientes 9:6 für die Heimmannschaft.
Resümee und Ausblick:. In der letzten Saison spielte Sölde eine 11:9 Rückrunde und musste am Ende doch aus der Bezirksliga Ost absteigen. Auch mit 10:10 Punkten ist der Drops nach unten – gegen den Abstieg noch nicht gelutscht. Sollte die Eintracht aber komplett und unverletzt antreten, wird die Saison im sicheren Hafen der Mittelmäßigkeit mit einigen Ausreißern nach oben zu Ende gespielt werden. Eine gute Hinserie spielten die Doppel Farke/Magnus und Schulze Brock/Herz. In den Einzeln wussten Farke und Schulze Brock zu überzeugen. Das untere Paarkreuz ist Steigerungfähig. In diesem Sinne auf eine sportliche und faire Rückrunde.

Aktualisiert (07. Dezember 2010)

 

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