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8:8 gewonnen

Die zweite Mannschaft des TSC hat die erste Runde der Relegation erfolgreich überstanden. In einem epischen Match nach 4 Stunden genügte ein 8:8 bei 35:32 Sätzen gegen Netphen IV.

Dabei avancierte das Spiel zu einer dramatischen Nervenschlacht. Von Anfang an lag Netphen in Führung. Nach dem Sieg des Spitzendoppels Kemme/Farke gingen beide anderen Doppel verloren. Spitzensport bot das obere Paarkreuz. Thomas Kemme verlor die beiden wohl hochklassigsten Spiele des Abends sehr unglücklich in der Verlängerung des 5.Satzes. Hartmut Stoof konnte nur im zweiten Einzel überzeugen, verlor aber auch knapp mit 11:9 im 5.Satz. Durch die 4 Niederlagen oben lag Netphen immer in Führung und der Druck lag auf dem mittleren und unteren Paarkreuz.  Stefan Farke konnte seine starke Form untermauern und siegte in beiden Einzeln. Stephan S. musste sich im ersten Einzel im fünften Satz geschlagen geben, behielt aber im zweiten Einzel die Nerven.

Vor den beiden letzten Einzeln im unteren Paarkreuz stand es 6:7. Schon hier war klar, dass ein Unentschieden in jedem Fall reichen würde. Hier war sehr viel Optimismus zu spüren, da im ersten Durchgang HyCo Stölzig und Roger Herz ihre Spiele sehr souverän (3:0 bzw. 3:1) gewonnen hatten. HyCo unterlag aber nach gutem Start mit 3:1. Somit lag es an Roger Herz das Abschlussdoppel zu erzwingen. Nach kurzer Schwächephase siegte er am Ende verdient mit 3:1. Es stand 7:8.

Im Abschlussdoppel von Thomas Kemme / Stefan Farke nahm das Drama dann seinen Lauf. Im ersten Satz führte man schon mit 7:2, gab den Satz aber noch ab. Der zweite Satz war ausgeglichen, man konnte aber bei 8:8 drei Punkte in Folge zum Satzausgleich machen. Der dritte Satz war eine klare Angelegenheit für Kemme/Farke, die immer stärker wurden und dem Sieg immer näher kamen. Allerdings stellten die Gegner von hier an ihr Spiel etwas um und konnten den vierten Satz gewinnen. Es kam zur ultimativen Entscheidung im fünften Satz. Hier hatte der Gegner zunächst alles im Griff und führte schon mit 8:2 (!). Hier war das Spiel fast schon entschieden, aber kein Ballwechsel wurde verschenkt. Bei 8:5 gab es einen besonders bitteren, weil tödlichen Kantenball zum 9:5. Bei 10:8 war die Chance für Netphen da, aber sie verschlugen eine „Elfmeter“. Nach drei Matchbällen gegen Eintracht konnte der erste eigene zum 13:11 verwandelt werden und der Jubel kannte keine Grenzen.    

Aktualisiert (04. Juni 2012)

 

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