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9:6 im Spitzenspiel – TSC II besiegt Holzen-Sommerberg

Die Erwartungen waren hoch, die Anspannung immens, und niemand wurde enttäuscht. Im lang erwarteten Spitzenspiel zwischen TSC Eintracht II und TuS Holzen-Sommerberg II gab es nach dramatischen und hoch spannenden 3,5 Stunden einen knappen, etwas glücklichen, aber am Ende völlig verdienten 9:6-Sieg für die Eintracht.

Vor einer tollen, und für die Bezirksklasse seltenen Kulisse (Danke für die Unterstützung!!!), konnte die Eintracht ihren Heimvorteil perfekt umsetzen.

Allerdings lief der Start etwas holprig. Nach erwartenden Siegen der beiden Spitzendoppel Kemme/Farke und Hegemann/Schneider zog unser drittes Doppel den Kürzeren. Das selbst ernannte „Masterdoppel“ verlor in einem spürbar nervösen Spiel im fünften Satz und konnte nicht die erhoffte Führung herstellen.

Hartmut Stoof brachte uns aber wieder auf den richtigen Weg, indem er den bisher besten Spieler der Liga mit 3:1 besiegte. Thomas Kemme hatte im Spiel gegen einen starken Hegemann wenige Chancen und verlor klar. Ihre Favoritenrollen unterstrichen Stefan Farke und Stephan S. im mittleren Paarkreuz und verbuchten jeweils einen 3:1-Sieg. Die erhoffte Führung war endlich da. In einem sehr wichtigen Spiel bewies Kapitän HyCo Stölzig Nervenstärke. Er bezwang nach hartem Kampf Borchert in seiner unnachahmlichen Art und Weise mit 3:2. Roger Herz hatte anschließend die Chance zu erhöhen, kam aber gegen seinen langjährigen Mannschaftskollegen und Freund Peterhülseweh nicht richtig ins Spiel und unterlag mit 1:3. Spielstand: 5:4.

Die Vorentscheidung fiel dann im oberen Paarkreuz. Parallel spielten Hartmut Stoof und Thomas Kemme gegen das beste obere Paarkreuz der Liga. Die Spiele waren hochklassig, teilweise dramatisch und an Spannung nicht zu überbieten. Die zahlreichen Zuschauer wussten gar nicht wo sie zuerst hingucken sollten. Thomas und Hartmut behielten jeweils mit 11:9 im Entscheidungssatz die Oberhand und konnten auch zwischenzeitliche Rückschläge gut verkraften. Nach dem anschließenden starken Auftritt von SchuBro (3:1) stand es 8:4 und es fehlte nur noch ein einziger Punkt zum Sieg. Dies stellte sich schon in der Vergangenheit als schwierig dar. Auch diesmal mussten alle bis zum letzten Einzel warten, ehe Punktegarant Roger Herz (3:1) den Sieg perfekt machte.

Damit hat sich der TSC II zurückgemeldet. Nach der nicht erwarteten Niederlage in Brünninghausen zu Beginn der Rückrunde hat die Mannschaft den Aufstieg weiterhin selbst in der Hand. Am Ende waren sich alle einig: Das Spiel wurde im Kopf entschieden. Mit dieser mentalen Stärke kann der Aufstieg gelingen, es ist aber noch ein langer Weg und es stehen noch sehr harte Matches bevor.

Aktualisiert (04. Juni 2012)

 

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